Aktueller Nachbericht: Redakteurin Lisa Herbold erzählt, wie Kaspar Haller und Nicolas Weber in sieben Etappen von Lenzerheide durch die Schweizer Alpen bis nach Locarno gelaufen sind – 258 Kilometer und 15.325 Höhenmeter. Am Ende erreichten die beiden sogar den dritten Platz.
Im Mittelpunkt des Artikels steht aber nicht allein die sportliche Leistung. Run for Memory entstand aus einer sehr persönlichen Erfahrung: Kaspars Schwiegervater ist an Demenz erkrankt, Nicolas’ inzwischen verstorbener Onkel war ebenfalls betroffen. Mit ihrem Lauf wollen die beiden Aufmerksamkeit für eine Krankheit schaffen, über die trotz der vielen betroffenen Familien noch immer viel zu wenig gesprochen wird.
Der Bericht beschreibt dabei auch sehr anschaulich, wie hart die sieben Tage tatsächlich waren: technische Passagen, muskuläre Probleme, Erschöpfung und schließlich Kaspars streikendes Knie kurz vor dem Ende. Trotzdem stand Aufgeben nicht zur Debatte. Besonders schön bringt Kaspar die Idee hinter Run for Memory im Gespräch mit der Zeitung auf den Punkt:
„Es geht darum, der Krankheit natürlicher zu begegnen. Und dem Drama dadurch vielleicht ein bisschen Leichtigkeit zu geben.“
Mit Run for Memory sammeln Kaspar und Nicolas Spenden für das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Und aus dem Alpenlauf soll mehr entstehen: eine Plattform, über die künftig auch andere Menschen ihre sportlichen Herausforderungen mit Spendensammeln für die Demenzforschung verbinden können.
Vielen Dank an Lisa Herbold und die Braunschweiger Zeitung für diesen ausführlichen und persönlichen Nachbericht!
Wer die ganze Geschichte über die sieben Etappen, schwierige Momente in den Alpen, die besondere Teamdynamik zwischen Kaspar und Nicolas und die Zukunft von Run for Memory lesen möchte, findet den vollständigen Artikel hier bei der Braunschweiger Zeitung.
→ Zum vollständigen Artikel in der Braunschweiger Zeitung
Foto: TAR / Andi Frank



